Caribia

Frau Schobert aus Lindenfels hat uns freundlicherweise die Caribia (Länge: 2,10m) gespendet.

Caribia, Baunummer 449

Hergestellt wurde die Serie von 1963 bis 1969 in 31 Einheiten, wobei zum Ende der Serie weitere drei technisch sehr ähnliche Schiffe des Typs Pazifik entstanden. Es wurden 18 Schiffe für die Sowjetunion, je vier Schiffe für norwegische und französische Reedereien, drei für die Volksrepublik China und zwei für Schweizer Rechnung gebaut. Vorgesehen sind die als Volldecker ausgeführten Schiffe vorwiegend für den kombinierten Transport von Stückgut, Schwergut und Industrieausrüstungen, sowie Kühl und Gefrierladung, aber auch Schüttgutladungen und teilweise Kraftfahrzeuge.

Angetrieben wurden die Schiffe von einem direkt auf den Festpropeller wirkenden 5994 kW Zweitakt-Dieselmotor des Typs K9Z70/120A5, den der Hersteller VEB Dieselmotorenwerk Rostock in Lizenz der von MAN fertigte.

Die mit einem Wulstbug versehenen Rümpfe sind in Sektionsbauweise zusammengefügt.

Die fünf Hauptladeräume mit einem Rauminhalt von 16.779 m3 Kornraum und 16.134 m3 Ballenraum verfügen über ein Zwischendeck. Die beiden Kühlladeräume verfügen über weitere 717 m3 Rauminhalt. Es können in einigen Schiffen der Baureihe auch Kraftfahrzeuge auf zusätzlichen klappbaren Zwischendecks transportiert werden. Das an drei "A"-förmigen Zweibeinmasten angebrachte Ladegeschirr besteht aus zehn 5/10-Tonnen-Ladebäumen, vier 10-Tonnen-Ladebäumen, einem durch Umsetzen für die Laderäume II un III verwendbaren 60-Tonnen-Schwergutbaum und einem 2-Tonnen-Bordwippkran.